-
18.12.2024
- → Inland
Berlin nimmt Gespräche in Damaskus auf
Berlin. Deutsche Diplomaten sollen in Damaskus direkten Kontakt mit der von den dschihadistischen Rebellen eingesetzten Übergangsregierung aufnehmen. Erste Gespräche mit der HTS würden noch am Dienstag in der syrischen Hauptstadt geführt, teilte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes in Berlin mit. Dabei werde es »um einen inklusiven Übergangsprozess in Syrien sowie den Schutz von Minderheiten gehen«. Eine von Islamisten angeführte Allianz von Aufständischen hatte vergangene Woche den langjährigen Präsidenten Baschar Al-Assad gestürzt, der inzwischen in Russland Asyl bekommen hat. Die deutsche Delegation soll auch Möglichkeiten einer diplomatischen Präsenz in Damaskus ausloten, so die Sprecherin. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!