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30.10.2004

Dokumente 50 Jahre unter Verschluß

Brasiliens »Archiv des Terrors«: Menschenrechtsgruppen fordern Aufklärung über Schicksal von Opfern der Militärdiktatur. Die Armee antwortet mit zwei widersprüchlichen Erklärungen

Von Mario Osava (IPS), Rio de Janeiro
Brasilianischen Menschenrechtsgruppen fordern derzeit verstärkt die Öffnung bislang geheimgehaltener Militärarchive. Seit langem bemühen sie sich um Informationen über das bislang ungeklärte Schicksal von rund 150 Opfern der Militärdiktatur von 1964 bis 1985. Staatspräsident Inácio »Lula« da Silva soll sie dabei unterstützen. Die Gruppe »Nie wieder Folter« (GTNM) in Rio de Janeiro besteht darauf, daß die »Archive des Terrors« unverzüglich geöffnet werden. Angehörige...

Artikel-Länge: 2932 Zeichen

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