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30.10.2004

100 000 Iraker getötet

Medizinerstudie: Sterberate im Irak nach US-Invasion und Besatzung dramatisch angestiegen. Vor allem Zivilisten Opfer von Gewalt und Militäreinsätzen

Von Rüdiger Göbel
Der von US-Präsident George W. Bush angeführte Krieg am Golf und die bis heute andauernde Besatzung haben etwa 100000 Iraker das Leben gekostet, vorsichtig geschätzt. Zu diesem Schluß kommt eine unabhängige Studie, die am Freitag in der Online-Ausgabe der britischen Medizinzeitschrift The Lancet veröffentlicht wurde. Die meisten Todesfälle gehen laut Untersuchung auf Gewalteinwirkungen zurück, verursacht nicht zuletzt durch rücksichtslose Luftangriffe der US-geführt...

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