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29.10.2004

Unbefangen und unerwartet

In der linken Opposition gegen Stalin war Alexander Woronski neben Leo Trotzki der profilierteste Mann für Literatur und Kunst. Ausgewählte Schriften liegen nun auf deutsch vor

Von Werner Röhr
Der am 13. August 1937 erschossene Alexander Woronski ist in Deutschland so gut wie unbekannt, dabei spielte er – Bolschewik seit 1905 – in der stürmischen Periode der sowjetischen Literatur von 1922 bis 1927 eine große Rolle. Er war Herausgeber und Redakteur der besten literarischen Monatsschrift der Sowjetunion, Krasnaja Now (Rotes Neuland). Die Autoren seiner Zeitschrift und seines Verlages Krug, vor allem die von ihm inspirierte Schriftstellergruppe Perewal, ver...

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