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Anti-Covid-19-Impfung: Gericht fordert Gutachten

Berlin. Im Prozess gegen den Pharmakonzern Astra-Zeneca um einen möglichen Impfschaden hat eine Frau aus Oberfranken einen weiteren Teilerfolg erzielt. Die Richter am Oberlandesgericht Bamberg kamen einem Antrag der Klägerin auf Erstellung eines Gutachtens nach, wie ein Sprecher des Gerichts am Mittwoch mitteilte. Mit dem Gutachten soll geklärt werden, ob vor der Gefahr einer speziellen Form von Thrombose hätte gewarnt werden müssen. Die mittlerweile 34 Jahre alte Klägerin hatte sich im März 2021 impfen lassen und danach eine sogenannte Darmvenenthrombose erlitten. Sie kam in ein Koma und verlor letztlich einen Teil ihres Darms. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.12.2024, Seite 2, Inland

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