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Israelischer Exminister spricht von »Säuberung«

Tel Aviv. Der frühere israelische Verteidigungsminister Mosche Jaalon hat der Armee seines Landes eine »ethnische Säuberung« im Gazastreifen vorgeworfen. »Die Straße, die wir entlanggeführt werden, ist Eroberung, Annexion und ethnische Säuberung«, sagte Jaalon am Sonnabend in einem Interview mit dem privaten Sender Democrat TV. Auf die Nachfrage der Journalistin, ob er glaube, dass Israel sich in Richtung »ethnische Säuberung« bewege, sagte Jaalon: »Was passiert dort? Es gibt kein Beit Lahija mehr, kein Beit Hanun, die Armee interveniert in Dschabalija, und in Wahrheit wird das Land von Arabern gesäubert.« Der Norden des Gazastreifens, in dem die von Jaalon genannten Gebiete liegen, sind seit dem 7. Oktober Ziel einer israelischen Offensive, mit der vorgeblich eine Neugruppierung der Hamas verhindert werden soll. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 02.12.2024, Seite 1, Ausland

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