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Kabarett

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München hat die Lach- und Schießgesellschaft zurück. Das berühmte Kabarett ist neu eröffnet worden. Von einem Neustart nach einer »langen Durststrecke« und einer »ersten Zusammenrottung hier in diesen Räumen« sprach der frühere Münchner Bürgermeister Christian Ude, der mit dem Förderverein »Die Laden-Hüter« maßgeblich dazu beigetragen hat, dass der »Laden« überhaupt neu eröffnen konnte – inklusive der Namensrechte für die Bühne. Der künstlerische Leiter der Lach- und Schießgesellschaft, André Hartmann, eröffnete die Bühne am Montag ein paar Minuten nach 19.56 Uhr. Um diese Zeit soll es künftig immer losgehen, um an das Eröffnungsjahr 1956 zu erinnern. Seit mehr als einem halben Jahrhundert steht die Lach- und Schießgesellschaft für politisches Kabarett, verbunden stets mit dem Namen des 2013 gestorbenen Dieter Hildebrandt (»Scheibenwischer«). Zuletzt war das Haus in Schwierigkeiten geraten. Die Gesellschafter hatten sich zerstritten, im Februar 2023 folgte die Insolvenz. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 13.11.2024, Seite 11, Feuilleton

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