08.11.2024
Rezension
Das Leiden überlebt
»Memorial Drive«: Autorin verarbeitet Femizid an ihrer Mutter und setzt ihr ein poetisches Denkmal
Von Mona Grosche
In den USA ist Natasha Trethewey bereits seit vielen Jahren als Lyrikerin bekannt, 2007 erhielt sie den Pulitzer-Preis. So überrascht es nicht, dass »Memorial Drive: A Daughter’s Memoir« dort nach seinem Erscheinen 2020 ein immenses Echo hervorrief und auf der Bestellerliste der New York Times landete. Höchste Zeit also, dass auch das deutschsprachige Publikum diese herausragende Autorin kennenlernt. Ob das mit einem Taschenbuch gelingt, das auch noch den lapidaren ...
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