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AfD: Lieberknecht will anderen Umgang

Erfurt. Die frühere Thüringer Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) fordert einen anderen Umgang mit der AfD. »Ich bin weiterhin klar dafür, dass die CDU nicht mit der AfD aktiv zusammenarbeitet. Die AfD darf keine Macht bekommen. Aber man muss mit ihr über Abläufe reden«, sagt sie am Wochenende dem Stern. Es sei »weder demokratisch noch produktiv, der AfD ihre parlamentarischen Rechte zu verwehren«. Die AfD habe in Thüringen zwar keinen Anspruch auf den Posten des Landtagspräsidenten, ihr stehe aber ein Platz im Parlamentspräsidium zu. Darüber hinaus erfordere die Sperrminorität der AfD-Fraktion, dass sie »bei der Wahl von Verfassungsrichtern eingebunden wird«. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 04.11.2024, Seite 4, Inland

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