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21.10.2004

Behörden drohen mit Entzug der Leistung

Berliner Kampagne gegen »Hartz IV« kritisiert rechtswidrigen Druck und Verletzung des Datenschutzes

Von Ulla Jelpke
Die Berliner Arbeitsagenturen machen weiter Druck auf die Betroffenen bei der Umsetzung von »Hartz IV«. Da sich nach wie vor viele Erwerbslose weigern, die – teilweise datenschutzwidrigen – Anträge überhaupt abzugeben, wird eine massive Drohkulisse aufgebaut. Angeblich kann bei Anträgen, die nach dem 15. Oktober 2004 in den Geschäftsstellen eingehen, die pünktliche Auszahlung des Arbeitslosengeldes II nicht gewährleistet werden, obwohl noch mehr als zwei Monate Zeit...

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