20.10.2004
Erstmals seit 1968: NPD zieht in Landtag ein
In Sachsen gewann die Partei im September 9,2 Prozent der Stimmen. Gestern konstituierte sich das Parlament
Von Jana Frielinghaus
Zwölf von 124 Abgeordneten des neugewählten Parlamentes im Freistaat Sachsen haben das Parteibuch der rechtsextremen NPD. Bei den Landtagswahlen vor vier Wochen konnte sie mehr als neun Prozent der Wählerstimmen auf sich vereinigen. Am Dienstag trat der Landtag in Dresden zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Die SPD hat nur einen Parlamentarier mehr im Dresdner Landtag als die Neonazipartei. Die CDU ist mit 55 Abgeordneten stärkste Kraft, gefolgt von der PDS...
Artikel-Länge: 2123 Zeichen


