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Wald wird zur Kohlenstoffquelle

Berlin. Wegen klimabedingter Schäden geben Wälder inzwischen mehr Kohlenstoff ab, als sie aufnehmen können. Der Wald sei zur »Kohlenstoffquelle« geworden, sagte Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (Bündnis 90/Die Grünen) bei der Vorstellung der neuen Bundeswaldinventur am Dienstag. Zur Erreichung von Klimaschutzzielen trügen Wälder dadurch weniger bei. Jüngst hätten Stürme und Dürre und insbesondere der Borkenkäfer dem Wald vielerorts zugesetzt, erklärte Andreas Bitter, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände. Der Umbau hin zu Mischwäldern, die bei verändertem Klima stabiler sind, komme indes voran. Seit der Bundeswaldinventur 2012 habe die Waldfläche geringfügig um 15.000 Hektar zugenommen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.10.2024, Seite 5, Inland

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