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08.10.2004

Atomtour nach Gorleben

20 Jahre Kernkraftstandort im strukturschwachen Wendland bedeuten auch 20 Jahre Widerstand gegen die Einlagerung von strahlendem Müll in den hiesigen Salzstock

Von Reimar Paul
Vor 20 Jahren ging das erste der beiden Gorlebener Zwischenlager für Atommüll in Betrieb. Am 8. Oktober 1984 erreichte ein Transport mit Atommüllfässern aus dem AKW Stade den Landkreis Lüchow-Dannenberg. Dieses sogenannte Faßlager bietet Platz für rund 40 000 Fässer mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen. Die Halle ist heute zu etwa 50 Prozent ausgelastet. Direkt neben dem Faßlager steht im Wald hinter Gorleben die Castorhalle. Hier werden starkstrahlende ...

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