08.10.2004
Ein Alleingang mit Rückendeckung
Ist der Ausstieg Niedersachsens aus der Kultusministerkonferenz ein abgekartetes Spiel? Mit seinem reaktionären Bildungsverständnis jedenfalls steht Christian Wulff nicht allein
Von Ralf Wurzbacher
Die Ankündigung des niedersächsischen Ministerpräsidenten, Christian Wulff (CDU), sein Land werde der Kultusministerkonferenz (KMK) den Rücken kehren, war kaum zwei Wochen alt, da meldete Hannover auch schon Vollzug. Am Dienstag beschloß die Landesregierung, die »Vereinbarung über das Sekretariat der KMK« zu kündigen. Mit dem Ausstieg Niedersachsens aus dem gemeinsamen Gremium der 16 Kultusminister tritt das Abkommen für alle Länder zum Jahresende 2005 außer Kraft, ...
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