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Hunderte Asylsuchende in Ceuta abgefangen

Madrid. Hunderte Asylsuchende haben den dichten Nebel an der marokkanischen Mittelmeerküste am Sonntag und Montag morgen genutzt, um schwimmend in die spanische Exklave Ceuta zu gelangen. In den vergangenen 24 Stunden seien aber viele im Wasser und am Strand von Tarajal im Süden der Exklave abgefangen worden, teilte ein Polizeisprecher mit. Die Vertreterin der spanischen Regierung in Ceuta, Cristina Pérez, sagte, die Polizei habe seit Donnerstag rund 700 Asylsuchende am Tag abgefangen. Höhepunkt sei der Sonntag abend gewesen, als rund 1.500 versucht hätten, nach Ceuta zu kommen. »Wir haben das mit Marokko gemeistert«, sagte der Sprecher. Die beiden spanischen Exklaven Ceuta und Melilla haben die einzigen EU-Landgrenzen mit Afrika. Immer wieder versuchen Menschen, von dort in die Union zu gelangen. Dabei wurden vor zwei Jahren mindestens 27 Menschen getötet. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 27.08.2024, Seite 1, Ausland

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