-
03.08.2024
- → Inland
Mehrere Übergriffe im Raum Dresden
Dresden. In der sächsischen Landeshauptstadt ist am Donnerstag ein Infostand des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) angegriffen worden. Laut einem Bericht des MDR vom Freitag ereignete sich der Übergriff, bei dem ein 23jähriger Standbetreuer krankenhausreif geschlagen wurde, gegen 17.30 Uhr in der Innenstadt. Die Polizei rückte mit zahlreichen Streifenwagen an und nahm drei Männer im Alter von 35, 36 und 37 Jahren sowie eine 37jährige Frau vorübergehend in Gewahrsam. Zuvor waren mehrere Passanten herbeigeeilt, um die Standbetreiber des DGB zu unterstützen. Der polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.
Am Mittwoch waren fünf Wahlkampfhelfer der Linkspartei in Dohna bei Dresden von einem Mann mit einer Machete bedroht worden. Die Staatsanwaltschaft Dresden teilte am Freitag mit, dass in der Sache gegen einen 69jährigen Tatverdächtigen ermittelt wird. (jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!