Zum Inhalt der Seite
Trinkkultur

Seniorenschale

Bier ohne Alkohol wird immer beliebter: Die Produktion von alkoholfreiem Bier in Deutschland hat sich in den vergangenen zehn Jahren mehr als verdoppelt. 2023 wurden gut 556 Millionen Liter im Wert von rund 548 Millionen Euro hergestellt, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag zum Internationalen Tag des Bieres am 2. August mitteilte. Damit stieg die zum Absatz bestimmte Produktionsmenge binnen zehn Jahren um 109 Prozent. 2023 haben die Brauereien in Deutschland gut 7,2 Milliarden Liter alkoholhaltiges Bier im Wert von rund 6,4 Milliarden Euro hergestellt. Das waren jedoch 14 Prozent weniger als zehn Jahre zuvor. Die Trends lassen sich mit einem gesünderen Lebensstil erklären. Außerdem altert die Gesellschaft, was im Schnitt zu einem geringeren Bierkonsum pro Kopf führt. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 31.07.2024, Seite 10, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
→Leserbriefe
  • Onlineabonnent*in Heinrich H. aus Stadum 30. Juli 2024 um 23:25 Uhr
    Seniorenschalen-Tauschwert 0,9856 Euro pro Liter, Gebrauchswert 0,00123 Euro pro Liter (Preise für Trinkwasser – Wasserverband Nord, Nordfriesland / Schleswig-Flensburg). Der Abwasserpreis ist für alle drei Getränke gleich hoch, wenn man das Abwasser über die zentrale Schmutzwasserbeseitigung entsorgt. Da lohnt es sich doppelt, dem ärztlichen Rat zu folgen und ein oder zwei Bier weniger zu trinken. Über den Gebrauchswert von alkoholhaltigem Bier muss ich mir noch Gedanken machen: Ist mir der Gebrauch von einem Liter Bier in der Kneipe neun (oder mehr) Euro wert?
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!