Zum Inhalt der Seite
27.09.2004

»Illegale Schulden«

Niemand hätte Argentiniens Diktatur Geld leihen dürfen. Das Geschäft war ebenso sittenwidrig wie die heutigen Schulden. Ein Gespräch mit Mario Cafiero

Interview: Harald Neuber
* Mario Cafiero ist Kongreßabgeordneter der Oppositionspartei Soberanía Popular in Argentinien F: Sie bezeichnen die Auslandsschulden des argentinischen Staates als illegal. Weshalb? Weil diese Schulden zum großen Teil zur Zeit der Militärdiktatur von 1976 bis 1983 zustande gekommen sind. Im völkerrechtlichen Sinne sind es daher sogenannte odious debts, also illegitime Schulden, die von den legalen Rechtsnachfolgern nicht anerkannt werden müssen. Der US-Präsid...

Artikel-Länge: 3616 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90