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BAföG-Reform verabschiedet

Berlin. Der Bundestag hat am Donnerstag mit den Stimmen von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP eine BAföG-Reform verabschiedet. Union, Die Linke und Bündnis Sahra Wagenknecht stimmten dagegen, die AfD enthielt sich. Die Novelle sieht Anhebungen der Regelsätze, der Zuschüsse für Wohnkosten und der Elternfreibeträge um jeweils rund fünf Prozent vor. Zudem erhalten Studierende unter 25 Jahren aus Haushalten mit Bürgergeld Anspruch auf eine Studienstarthilfe in Höhe von 1.000 Euro. Damit sei die ursprünglich großangelegte Reform »gescheitert«, erklärte der Freie Zusammenschluss von Student*innenschaften (FZS). Die Erhöhungen »bleiben hinter den realen Bedarfen weit zurück. Auch die Einführung einer Studienstarthilfe für nur drei Prozent aller Studierenden ist mehr als nur unzureichend.« Die Reform sei »im Kampf gegen die zunehmende studentische Armut« nicht ausreichend. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 14.06.2024, Seite 5, Inland

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