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25.05.20241 Leserbrief
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Energiekosten seit Ukraine-Krieg explodiert
Hamburg. Haushalte in Deutschland müssen deutlich mehr Geld fürs Heizen ausgeben als vor dem Ukraine-Krieg. Nach Daten des Vergleichsportals Check 24, über die der Spiegel am Freitag berichtete, zahlt eine Familie mit einem Erdgasverbrauch von 20.000 Kilowattstunden pro Jahr im Schnitt 2.324 Euro, 84 Prozent mehr als 2021. Haushalte mit einem Heizölbedarf von 2.000 Litern pro Jahr zahlen im Schnitt 2.076 Euro, 69 Prozent mehr als vor der Energiekrise. Neben dem Wegfall billiger Gaslieferungen aus Russland ist der nationale CO2-Preis ein Faktor, der die Kostenexplosion ab 2021 erklärt. Die Steuer auf fossile Brennstoffe beträgt seit Januar 45 Euro pro Tonne CO2. Das erhöht die jährlichen Gaskosten einer Familie mit dem genannten Verbrauch um 194 Euro, die Ausgaben für Heizöl mit dem angenommenen Jahresbedarf um 287 Euro. (jW)
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Reinhard Hopp aus Berlin 24. Mai 2024 um 20:45 UhrDa wollte doch mal jemand schon 2022 ein Land ruinieren. Das scheint ja inzwischen auch schon weitgehend gelungen zu sein.
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
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