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11.05.1998

10. Mai 1933 in Berlin: Bücher brennen für den Sieg

Vor 65 Jahren: Studenten vernichteten »undeutsche Literatur«

Von Dago Langhans
Am 10. Mai 1933 landeten die Werke der fortschrittlichen und liberalen Literatur auf den Scheiterhaufen der Faschisten. Auch wenn man darüber streiten kann, ob die Bücherverbrennung in Goebbels' Propagandaministerium geplant war oder ob die Deutsche Studentenschaft, seit 1930 unter Kontrolle der NSDAP, »auf eigene Faust« gehandelt hat - den ideologischen Boden für die »Aktion wider den undeutschen Geist« bereitete eine parlamentarische Initiative der Nazipartei, die...

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