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Linke: Keine Waffen mehr an Israel

Berlin. Nach dem Tod von Mitarbeitern einer Hilfsorganisation im Gazastreifen fordert Die Linke den Stopp aller Waffenlieferungen nach Israel. »Humanitäre Organisationen und die Zivilbevölkerung müssen geschützt werden und schnellstmöglich ausreichend Hilfslieferungen in den Gazastreifen gebracht werden«, erklärten Parteichef Martin Schirdewan und der Außenpolitiker Gregor Gysi am Mittwoch gemeinsam. Dazu müsse Israel seine Angriffe einstellen. Da sich die israelische Regierung von diplomatischen Appellen nicht beeindrucken lasse, müsse mit Hilfe eines »sofortigen Stopps von Waffenlieferungen Druck aufgebaut werden«. Zuvor hatte das BSW wegen der getöteten Hilfskräfte ein Waffenembargo gegen Israel gefordert. Bisher sind durch die israelische Aggression im Gazastreifen über 30.000 Palästinenser getötet worden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 04.04.2024, Seite 1, Inland

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