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10.08.2004

»Wie Nitro und Glyzerin«

Neue Linkspartei könnte mit Lafontaine auf 15 bis 20 Prozent kommen

Von Jürgen Elsässer
In der SPD herrscht Panik. Grund ist nicht die inhaltliche Kritik, die ihr ehemaliger Vorsitzender Oskar Lafontaine in der aktuellen Ausgabe des Spiegel an der Regierungspolitik seines Nachfolgers Gerhard Schröder äußert, sondern die Drohung mit einem Parteiwechsel. Vor allem drei Sätze wirkten wie eine Bombe: »Es geht mit Schröder nicht mehr ... Ich kämpfe für eine wirkliche Neuorientierung der SPD. Wenn dies nicht gelingt, werde ich eine Wahlalternative unterstütz...

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