-
08.01.2024
- → Inland
Bremen: Kundgebung für Brechmittel-Todesopfer
Bremen. Für Sonntag nachmittag wurde in Bremen zu einer Kundgebung zur Erinnerung an den Geflüchteten Laye-Alama Condé aufgerufen, der 2005 nach einem Brechmitteleinsatz der Polizei gestorben ist, wie Tagesschau.de am Sonntag berichtete. Neben dem Bildhauermuseum im Ostertorviertel sei eine Kundgebung geplant, teilten die Organisatoren der »Initiative in Gedenken an Laye-Alama Condé« mit. 2024 soll dort ein Gedenkort für Condé entstehen. Vor knapp 20 Jahren hatte ihm ein Arzt im Auftrag der Polizei zwangsweise Brechmittel eingeflößt, um an verschluckte Drogen zu gelangen. Der damals 35jährige aus Sierre Leone verstarb an der erzwungenen Verabreichung. (jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!