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Bremen: Kundgebung für Brechmittel-Todesopfer

Bremen. Für Sonntag nachmittag wurde in Bremen zu einer Kundgebung zur Erinnerung an den Geflüchteten Laye-Alama Condé aufgerufen, der 2005 nach einem Brechmitteleinsatz der Polizei gestorben ist, wie Tagesschau.de am Sonntag berichtete. Neben dem Bildhauermuseum im Ostertorviertel sei eine Kundgebung geplant, teilten die Organisatoren der »Initiative in Gedenken an Laye-Alama Condé« mit. 2024 soll dort ein Gedenkort für Condé entstehen. Vor knapp 20 Jahren hatte ihm ein Arzt im Auftrag der Polizei zwangsweise Brechmittel eingeflößt, um an verschluckte Drogen zu gelangen. Der damals 35jährige aus Sierre Leone verstarb an der erzwungenen Verabreichung. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.01.2024, Seite 4, Inland

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