29.07.2004
Antifa jwd
Moderne Verdrängung: Im Berliner Bezirk Spandau wurde ein Mahnmal für Zwangsarbeiter aufgestellt. Da, wo es fast keiner sieht – was sich bald ändern könnte
Von Rüdiger Lötzer
Am 8. Mai 2004, dem 59. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus, wurde auf dem Gelände des Evangelischen Waldkrankenhauses in Spandau ein etwa drei Meter hohes Mahnmal feierlich enthüllt, das an die Männer und Frauen erinnern soll, die in diesem Berliner Bezirk während der Nazizeit Zwangsarbeit verrichten mußten. Das Mahnmal stammt vom Falkenseer Künstler Ingo Wellmann. Es besteht aus einer etwa zwei Meter großen Figurengruppe, die eine schwere Last trägt. Auf dem qu...
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