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Milliardenbetrug: FTX-Gründer vor Gericht

New York. Kometenhafter Aufstieg und steiler Absturz: Vor gut einem Jahr war Samuel Bankman-Fried noch der Superstar der Kryptoszene. Inzwischen sitzt der Gründer der kollabierten Kryptobörse FTX hinter Gittern. Ab dem 3. Oktober muss sich der 31jährige nun wegen angeblichen Betrugs vor einem US-Gericht verantworten. Die Behörden werfen ihm vor, Kundengelder in Milliardenhöhe veruntreut zu haben. Unter anderem habe die Börse heimlich Kredite an Bankman-Frieds Brokerhaus Alameda vergeben. Für Staatsanwalt Damian Williams ist der Fall FTX »eine der größten Finanzbetrügereien der amerikanischen Geschichte«. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 02.10.2023, Seite 9, Kapital & Arbeit

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