Zum Inhalt der Seite

OECD prognostiziert schwache Weltwirtschaft

Paris. Die Weltwirtschaft wird nach Einschätzung der OECD auch nächstes Jahr noch schwächeln und die Inflation weiterhin hoch bleiben. Die globale Wirtschaftsleistung dürfte demnach dieses Jahr um drei Prozent zulegen, 2024 aber nur noch um 2,7 Prozent, teilte die Industriestaatenorganisation am Dienstag mit. 2022 waren es noch 3,3 Prozent. Die Prognose für 2023 wurde um 0,3 Prozentpunkte erhöht, die für 2024 um 0,2 Zähler gesenkt. Ein wichtiger Grund für die mauen Aussichten sind die Zinserhöhungen der Notenbanken im Zusammenhang mit der Inflation. Außer Deutschland dürfte dieses Jahr nur das chronisch schuldengeplagte Argentinien noch schrumpfen. Alle anderen großen Industriestaaten wachsen dagegen, auch das von westlichen Sanktionen belegte Russland. (Reuters/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 20.09.2023, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!