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IG Metall sucht Kunden für Maja Möbel

Wittichenau. Die IG Metall Ostsachsen sucht nach Investoren für das Maja Möbelwerk in Wittichenau. Außerdem haben Gewerkschaft und Betriebsrat mit der Geschäftsführung von Maja Möbel eine »Aktivprämie« verhandelt, die dazu beitragen soll, »dass die Beschäftigten Maja Möbel nicht fluchtartig verlassen, um bei anderen Arbeitgebern anzuheuern«, erklärte Uwe Garbe, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Ostsachsen, am Freitag.

Maja Möbel in Wittichenau ist einer der größten Arbeitsstätten in der Region und das größte Möbelwerk in Sachsen. Anfang August hatte die Geschäftsführung angekündigt, den Standort zum Jahresende schließen zu wollen, weil IKEA als einziger Kunde nach 25 Jahren keine Aufträge mehr nach Wittichenau vergeben will. »Jeder Arbeitsplatz, der bei Maja verlorengeht, kostet im Schnitt drei weitere Arbeitsplätze in der Region«, sagte Garbe. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.09.2023, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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  • Onlineabonnent*in Heinrich H. aus Stadum 4. Sept. 2023 um 23:32 Uhr
    Wenn es andere Arbeit»geber« gibt, warum nicht fluchtartig dorthin wechseln? Wer verursacht denn den Arbeitsplatzverlust: Die WechslerIn oder die Maja? Für die Logik, wenn du deinen Arbeitsplatz wechselst, ruinierst du drei andere, muss man schon großgeschriebener »Erster« sein.
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