Zum Inhalt der Seite

Mazur transportiert für Porsche, Red Bull, DHL

Gräfenhausen. Der zweite Streik der Lkw-Fahrer auf der Raststätte Gräfenhausen dauert bereits über einen Monat an. Mehr als 100 Trucker aus Usbekistan, Tadschikistan, Georgien, der Ukraine und der Türkei warten auf die Zahlung ihrer Löhne durch die polnische Spedition Mazur. Vergangene Woche sagten die Trucker erstmals, um wieviel Geld es insgesamt geht: rund 540.000 Euro, wie Edwin Atema von der europäischen Transportarbeitergewerkschaft laut Medienberichten von Freitag mitteilte. Außerdem wurde nun bekannt, für welche Firmen sie Waren transportieren: Laut Deutschem Gewerkschaftsbund handelt es sich dabei um Produkte von Audi, Porsche und Red Bull. Die Unternehmen würden ihren Teil dazu beitragen, dass die Lkw-Fahrer in dieser schlechten Situation seien, heißt es demnach vom DGB. Atema, der von den Fahrern mit Verhandlungen beauftragt wurde, habe eine entsprechende Aufforderung an den Spediteur gerichtet, die dieser bislang aussitze. (jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 22.08.2023, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!