18.06.2004
Liberaler Fluch
Vertreter der Energiewirtschaft befürchten nach Privatisierung Investitionsrückgang und Blackouts
Von Hans Springstein
Nichts ging mehr in Berlin. Das Stromnetz war zusammengebrochen, das Leben lahmgelegt. Maschinen funktionierten nicht mehr, Computer fielen aus, medizinische Geräte versagten, Straßen-, S- und U-Bahnen blieben liegen, Fernsehbildschirme zeigten nichts, und Radios waren verstummt. Erst nach Stunden war wieder Strom da.
Zwar gilt ein solches Szenario für die nächsten Jahre noch als wenig wahrscheinlich für die Bundesrepublik. Doch was in den USA, Schweden, Dänemark...
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