-
18.08.2023
- → Inland
Beschaffungsamt will noch mehr Geld
Koblenz. Die Chefin des Bundeswehr-Beschaffungsamtes, Annette Lehnigk-Emden, unterstützt die Forderung von Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) nach noch mehr Geld für die Rüstung. Das sogenannte Sondervermögen von 100 Milliarden Euro werde bis 2024 vollständig verplant sein, sagte sie am Donnerstag. Für zwei Drittel des Geldes seien bis Ende dieses Jahres bereits Bestellungen ausgelöst. Das angeschaffte Kriegsgerät müsse allerdings zukünftig auch betrieben und instandgehalten werden. Der Rüstungsetat für 2023 beträgt 50,1 Milliarden Euro, für 2024 ist bisher eine Erhöhung um 1,7 Milliarden Euro geplant. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!