15.06.2004
Schock für den Westen
Bei serbischen Präsidentschaftswahlen hat der Kandidat der Radikalen die Nase vorn
Von Jürgen Elsässer, Belgrad
Mit dem im Westen befürchteten Ergebnis endete die erste Runde der Präsidentschaftswahlen am Sonntag in Serbien: Das beste Ergebnis mit 30,1 Prozent erzielte der Kandidat der Radikalen Partei Serbiens (SRS), Tomislav Nikolic. Er tritt für einen Stopp der Raubprivatisierung und ein Ende der Auslieferung serbischer Politiker und Militärs an das sogenannte Kriegsverbrechertribunal in Den Haag ein. Außerdem fordert er eine verstärkte außenpolitische und außenwirtschaftl...
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