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Südkorea: Mindestens 40 Tote nach Fluten

Seoul. Nach Überschwemmungen und Erdrutschen, durch die Dutzende Menschen starben, hat Südkoreas Präsident Yoon Suk Yeol eine Neuausrichtung seines Landes im Umgang mit der Klimakrise angekündigt. »Extreme Wettereignisse dieser Art werden alltäglich sein – wir müssen akzeptieren, dass der Klimawandel stattfindet und damit umgehen«, sagte Yoon am Montag bei einem Treffen mit Rettungskräften. In den vergangenen Tagen waren mindestens 40 Menschen ums Leben gekommen. Die Vorstellung, dass extreme Wetterereignisse in Verbindung mit dem Klimawandel »eine Anomalie« seien und man »nichts dagegen tun« könne, sei »komplett überholt«, sagte Yoon. Der südkoreanische Staatschef forderte »außergewöhnliche Entschlossenheit«, um das Land besser auf Notfälle vorzubereiten und auf sie angemessen reagieren zu können. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.07.2023, Seite 7, Ausland

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