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Hohe Haftstrafen für Coronasubventionsbetrug

Hamburg. In einem Prozess um millionenschweren Betrug mit Hilfen des Bundes gegen die Auswirkungen der Coronapandemie hat das Landgericht Hamburg am Donnerstag fünf Angeklagte zu langen Haftstrafen verurteilt. Der Hauptangeklagte erhielt zehn Jahre Gefängnis, zwei weitere Angeklagte sieben bzw. fünf Jahre. Sie wurden wegen gewerbs- und bandenmäßigen Subventionsbetrugs in 80 Fällen schuldig gesprochen. Laut Staatsanwaltschaft hatten sie sich zwischen April und Oktober 2021 unberechtigt Coronahilfen in Höhe von drei Millionen Euro auszahlen lassen. Einen weiteren Angeklagten, der als Buchhalter tätig war, verurteilte das Gericht wegen Beihilfe zu acht Jahren Haft. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 02.06.2023, Seite 2, Inland

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