12.05.2004
Hausverbot von Fraport für Flüchtlingsaktivisten: Kein Gedenken für Abschiebeopfer am Flughafen?
jW fragte Julia Kümmel, Sprecherin des »Aktionsbündnisses gegen Abschiebungen Rhein-Main«
Interview: Thomas Klein
F: Sie haben von der Betreibergesellschaft des Frankfurter Rhein-Main-Flughafens, Fraport, eine Zahlungsaufforderung erhalten. Wofür will man Sie zur Kasse bitten?
Im Juni 2002 gab es ein Open-air-Konzert am Flughafen, das ursprünglich im Internierungslager für Flüchtlinge stattfinden sollte. Das Regierungspräsidium Darmstadt erteilte den Musikern der Gruppe Bantu – ein Teil des antirassistischen Projekts Brothers Keepers – aber keine Genehmigung, im Aufenthalt...
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