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08.05.2004

Asse nicht ganz dicht

Laugenzuflüsse erschweren Stillegung von Atommüll-Lagerstätte in Niedersachsen

Von Reimar Paul
Fast wie Bernstein schimmern die wuchtigen Wände aus Salzgestein im Scheinwerferlicht des Grubenfahrzeugs. 550 Meter unter der Erde, 30 Grad Celsius. Ein riesiges Rohr pustet feinen Salzstaub in einen Hohlraum von der Größe eines Kirchenschiffs. 120 Tonnen des weißen Pulvers rieseln jeden Tag auf die am Boden lagernden Atommüllfässer herunter. Inge-nieur Jürgen Möller formt seine Hände zu einem Trichter, um den Lärm des Gebläses zu übertönen. »Wir machen die Asse f...

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