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Kostensprung in Großbritannien

London. Zum 1. April steigen in Großbritannien die Alltagskosten deutlich. Von Samstag an werden Mobil- und Internetrechnungen ebenso teurer wie Wasser, Briefmarken, einige verschreibungspflichtige Medikamente sowie die Gemeinde- und die Autosteuer. Eine durchschnittliche Familie müsse mit 680 Pfund (775 Euro) mehr Belastung im Jahr rechnen, schrieb die Zeitung Daily Mail und sprach von der »brutalsten Lebenshaltungskrise« seit den 50er Jahren, wie dpa am Sonnabend berichtete. Bei den Energiekosten deckelt die Regierung zwar weiter die Preise für jede Einheit Gas oder Strom. Die bisherige staatliche Unterstützung von 67 Pfund im Monat läuft aber aus. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 03.04.2023, Seite 9, Kapital & Arbeit

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