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Großanlagenbau ohne Russland-Geschäft

Frankfurt am Main. Der Wegfall des russischen Marktes belastet den Großanlagenbau. Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Großanlagenbau verbuchten an ihren europäischen Stammsitzen im vergangenen Jahr Aufträge im Wert von 21 Milliarden Euro – 0,8 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Nachfrage aus Westeuropa und den USA sei dabei deutlich gestiegen, teilte der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau am Montag in Frankfurt am Main mit. Im Inland verdoppelten sich die Bestellungen 2022 demnach auf 6,6 Milliarden Euro – ein Höchstwert seit 2011. Hauptgrund seien Großaufträge für die Netzanbindung mehrerer Offshorewindparks in der deutschen Nordsee gewesen. Mit Ausklammerung des Russland-Geschäftes seien die Auslandsbestellungen um 23 Prozent gestiegen, hieß es. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 28.03.2023, Seite 9, Kapital & Arbeit

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  • Onlineabonnent*in Gabriel Toledo aus Berlin 28. März 2023 um 18:45 Uhr
    Dies wäre an sich eine Meldung, die danach schreit vernünftig recherchiert oder zumindest aufbereitet zu werden.
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