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UNO kürzt Hungerhilfe

Dhaka. Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) hat in dieser Woche wegen fehlender Finanzmittel die Lebensmittelrationen für Hunderttausende Rohingya-Flüchtlinge in Bangladesch gekürzt. Dadurch sei die Kalorienzahl pro Person unter den anerkannten Mindeststandard von 2.100 Kalorien pro Tag gesunken, warnte die Organisation Ärzte ohne Grenzen am Freitag. Damit steige das Risiko für eine Mangelernährung sowie für Krankheiten deutlich an. Das WFP hatte bislang Lebensmittelgutscheine im Wert von zwölf Dollar (11,31 Euro) pro Monat und Person ausgegeben, seit Mittwoch sind es zehn Dollar (9,43 Euro). Auch in Bangladesch sind die Lebensmittelpreise in den vergangenen Monaten stark gestiegen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 04.03.2023, Seite 9, Kapital & Arbeit

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