Zwischen Kopf und Himmel
Wer bei Yoko Ono nur an tote Beatles denkt, hat wenig kapiert. Wenn die gebürtige Japanerin am Sonnabend (18. Februar) 90 Jahre alt wird, feiert die Kunstwelt u. a. eine prägende Künstlerin der Fluxus-Bewegung. Mehrere Documenta-Auftritte, Retrospektiven von Schirn bis MOMA, Goldener Löwe der Kunstbiennale Venedig für ihr Lebenswerk – hat sie alles eingetütet. Und auch einige hörenswerte Platten gemacht. Nicht nur die mit ihrem Mann John Lennon, gerade ein Spätwerk wie »Between My Head and the Sky« (2009) kann man wieder mal aus der CD-Sammlung kramen, so als Soundtrack, während man die alten Happenings und Filme googelt. Die Dame hat in ihren späten Jahren nicht nur zu einer außergewöhnlichen Coolness gefunden, sondern trommelt noch immer für den Frieden. Nicht nur dem sollte man eine Chance geben, sondern auch Yoko. Also: Glückwunsch! (pm)
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