17.04.2004
»Wir wollen nicht verrückt gemacht werden«
In Berlin-Buch wehren sich Psychiatriepatienten gegen eine Zwangsverlegung und werden behindert
Von Matthias Pfeiffer
Ihre Münder waren mit Pflastern verklebt, als die
Männer am Donnerstag in den Garten der Forensik Berlin-Buch
kamen. Es waren fünf Insassen der psychiatrischen III.
Abteilung des Berliner Maßregelvollzugskrankenhauses, die auf
diese Weise gegen das Verbot ihrer Pressekonferenz protestierten.
Diese hatte der verantwortliche Chefarzt Karl Kreutzberg
kurzfristig verboten, weil sie als Patienten schlicht »kein
Recht« hätten, sich an die Presse zu wenden.
Eine Initiativ...
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