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Leiharbeiter meist Niedriglöhner und Helfer

Berlin. Niedrige Löhne, schlechte Perspektiven: Gut 61 Prozent der Leiharbeitskräfte in Vollzeit sind im Niedriglohnsektor beschäftigt. Und nur eine Minderheit schafft den Wechsel von Zeitarbeitsfirmen in reguläre Beschäftigung. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linke-Bundestagsfraktion hervor. Darüber berichtete zuerst die Süddeutsche Zeitung (Dienstag). Demnach gab es zum 30. Juni 2021 in der BRD rund 788.000 Leiharbeitskräfte. »Von Leiharbeit profitieren alleine die Unternehmen«, kritisierte die Vizefraktionsvorsitzende von Die Linke, Susanne Ferschl. Ihre Partei wolle solcherlei Jobs langfristig abschaffen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.12.2022, Seite 5, Inland

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