24.03.2004
Opposition wittert Wahlbetrug
Taiwan: Unterlegener Kuomintang-Chef fordert Neuauszählung der am Wochenende abgegeben Stimmen
Von Wolfgang Pomrehn
Der Ausgang der Präsidentschaftswahlen vom vergangenen Sonnabend in Taiwan ist nach wie vor umstritten. Die nationale Wahlkommission hatte den Amtsinhaber Chen Shui-bian mit einer hauchdünnen Mehrheit von 30 598 Stimmen (0,21 Prozent) zum Sieger erklärt. In verschiedenen Städten des Landes kam es daraufhin zu Massenprotesten empörter Anhänger des unterlegenen Kandidaten Lien Chan von der chinesisch-nationalistischen Kuomintang-Partei (KMT). Insbesondere am Sonntag g...
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