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Reiche Länder blockieren Klimahilfen

Scharm Al-Scheich. Die Diskussion über den finanziellen Ausgleich für klimabedingte Schäden in ärmeren Ländern bei der diesjährigen Weltklimakonferenz ist auch am Sonntag nicht vorangekommen – und droht nun in Streit auszuarten. Nach Einschätzung der Umweltorganisation Greenpeace blockieren mehrere reiche Länder Fortschritte bei dem Thema, darunter die USA, Großbritannien, Australien, die Schweiz, Kanada, Norwegen und Neuseeland. Yeb Sano, der die Greenpeace-Delegation auf der Konferenz in Ägypten leitet, sprach von einer »enttäuschenden, aber nicht überraschenden« Botschaft und Verzögerungstaktik. Bei der in Ägypten laufenden Konferenz würden mehrere reiche Staaten für eine Einigung nicht vor dem Jahr 2024 plädieren. Sie wollten keine Garantie geben, dass im Rahmen der UN-Klimaverhandlungen neue oder zusätzliche Mittel in einem speziellen Fonds mobilisiert würden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 14.11.2022, Seite 1, Kapital & Arbeit

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