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ÖPNV: Verband gegen Einheitspreis

Berlin. In der Debatte um eine mögliche Nachfolgeregelung zum Ende August auslaufenden Neun-Euro-Ticket hat sich der Fahrgastverband Pro Bahn am Donnerstag gegenüber der Nachrichtenagentur dpa gegen die Idee eines dauerhaften bundesweiten Einheitspreises für den Öffentlichen Personennahverkehr ausgesprochen. Er würde zu kurz greifen. Der Preis spiele zwar eine wichtige Rolle, sagte der Ehrenvorsitzende des Verbands, Karl-Peter Naumann. »Allerdings haben wir auch gelernt, dass etwas Differenzierung durchaus wichtig ist.« So ergebe es »aus Berliner Sicht« durchaus Sinn, »dass die Fahrt an den Müggelsee in der Stadt günstiger ist als die Fahrt an die Ostsee«. Wichtig seien einfache und leicht zu verstehende Angebote. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.08.2022, Seite 4, Inland

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