-
22.08.2022
- → Ausland
Athen: 1.500 Geflüchtete an einem Tag abgewiesen
Athen. Griechische Einsatzkräfte haben eine ungewöhnlich große Zahl von Geflüchteten daran gehindert, von der Türkei aus über den Grenzfluss Evros in die EU zu gelangen. Am Donnerstag hätten rund 1.500 Menschen versucht, nach Griechenland zu kommen, sagte Bürgerschutzminister Takis Theodorikakos dem griechischen Nachrichtensender Skai am Sonnabend. Zudem habe die Polizei 60 mutmaßliche Schleuser festgenommen. Athen verhindert unter Einsatz von Gewalt sämtliche Versuche von Geflüchteten, auf dem Land- oder auch auf dem Seeweg aus der Türkei nach Griechenland zu gelangen. Humanitäre Organisationen nennen dieses Handeln illegales Zurückdrängen (»Pushbacks«). Athen plant, die Grenze zur Türkei im Nordosten des Landes fast vollständig abzuriegeln. Die bestehenden 35 Kilometer Grenzzaun entlang des Flusses Evros werden zur Zeit um 80 Kilometer verlängert. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!