-
20.08.2022
- → Inland
Erzeugerpreise steigen in Rekordtempo
Wiesbaden. Die Preise für gewerbliche Produkte sind im Juli um 37,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen, teilte das Statistische Bundesamt am Freitag mit. Es war der stärkste Anstieg seit Beginn der Erhebung im Jahr 1949. Im Vormonatsvergleich erhöhten sich die Erzeugerpreise im Juli um 5,3 Prozent – ebenfalls ein Rekordanstieg. Der Preisindex hatte bereits von Dezember bis Mai Rekordanstiege verzeichnet. Im Energiesektor lagen die Erzeugerpreise im Juli um 105,0 Prozent höher als im Vorjahr. Erdgas verteuerte sich um 163,8 Prozent, Strom um 125,4Prozent, bei Nahrungsmitteln waren es gut 21 Prozent. Der Index umfasst Produkte des Bergbaus, der Industrie sowie der Energie- und Wasserwirtschaft. Mittelfristig wirkt sich die Entwicklung auch auf die Verbraucherpreise aus. (dpa/Reuters/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!