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24.02.2004

Für eine Ästhetik des Widerstands

Weil Künstler die Anstrengung scheuen, sich einen Begriff von der Welt zu machen, verkommt Kritik zur bloßen Geste und ist unfähig, den herrschenden Verhältnissen eine konkrete Utopie der Befreiung entgegenzusetzen

Von Werner Seppmann
* Unter dem Titel »Kultur der Anpassung – Ästhetik der Befreiung« fand vom 6. bis 8. Februar in Nürnberg ein Kulturforum der DKP statt (siehe jW, 16. Februar, S. 14). Zum ersten Themenkomplex hielt Werner Seppmann das Einführungsreferat. Wir veröffentlichen eine vom Autor gekürzte Fassung, die vollständige wird in den Marxistischen Blättern erscheinen. Beschäftigungen mit der gesellschaftlichen Rolle von Kunst und Kultur scheinen sich in einer Zeit sozialer Umb...

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