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21.02.2004

Mord in Managua

Auftakt zum Gemetzel: Am 22. Februar 1934 wurde der nikaraguanische Freiheitskämpfer Augusto César Sandino auf Betreiben der US-Marionette Anastasio Somoza Garcia erschossen

Von Klaus Wagener
Kurz zuvor hatte alles noch nach großer Verständigung ausgesehen. Augusto César Sandino hatte den Abend des 21. Februar 1934 im Präsidentenpalast auf der Anhöhe über Managua verbracht. Nikaraguas Präsident Juan Sacasa zeigte sich aufgeräumt. Es gab gute Getränke und allerlei Versprechungen für die Cooperativen am Río Coco. Doch nun, nur ein paar Minuten später, sitzt der gleiche Sandino als Gefangener auf der Ladefläche eines Militärlastwagens. Mit ihm die Generäle ...

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