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20.02.2004

Kunst ist Lüge

Der Mann fürs Grobe: Julian Schnabel

Von Jürgen Schneider
Es gibt drei große amerikanische Künstler in diesem Jahrhundert. [Jackson] Pollock, Andy [Warhol] und mich«, selbstbeweihräucherte sich einst Julian Schnabel als Marketingchef in eigener Sache. Die Frankfurter Schirn richtet dem Maler, der längst in der Versenkung verschwunden war, derzeit eine Retrospektive aus. Schnabel stieg Anfang der 1980er Jahre, als der Expressionismus recycelt wurde und gestische Malerei den Kunstmarkt dominierte, zum Liebling der New Yorker...

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